In den nächsten Monaten wird Asphalt verschwinden und Bäume werden gepflanzt. Am benachbarten Volkertmarkt ziehen neue Standler ein.
Text: Bernhard Odehnal

Fast ein Jahr ist es nun her, dass Bezirksvorsteher Alexander Nikolai den Umbau des Volkertplatzes verkündete. Nun ist es soweit: Die Bagger sind aufgefahren. Nachdem die charakteristischen türkisen Bänke entfernt sowie die Stromleitungen entfernt wurden, reißen die Baufahrzeuge nun den Asphalt auf.
Auf dem Platz werden 12 neue Bäume gepflanzt, neue Bänke aufgestellt sowie ein neuer Spielplatz und ein Wasserspiel errichtet. Derzeit ist der Platz komplett gesperrt, nur der Zugang zum Jugendzentrum ist noch möglich. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang Juni abgeschlossen sein.

Gleichzeitig wird auch der angrenzende Volkertmarkt belebt. Die Gemeinde Wien kaufte dem insolventen Eigentümer vier Marktstände ab, die zuvor zum Teil nur als Lager benutzt worden waren. Die Stände wurden saniert, frisch ausgemalt und werden nun neu vergeben. Dort, wo man noch bis vor Kurzem im „Yudale“ Shashlik und Borschtsch essen konnte, wird jetzt eine Pizzeria namens „Biotto“. Sie war bisher im 3. Bezirk und kündigt auf der Webseite und auf Instagram Bio-Pizza nach neapolitanischem Rezept an.
Fleischhändler kommt aus Inzersdorf
In einen weiteren Stand, den das Yudale lediglich als Lager verwendet hatte, zieht nun ein Fleischhändler ein. „Fleisch Szabo“ war bisher in Wiens letzter Fleischhalle in Inzersdorf angesiedelt. Die sperrte mit Ende 2025 jedoch zu. Fleisch Szabo verspricht Fleisch von österreichischen Lieferanten sowie als Spezialität „Dry-Aged & Premium Steaks“.
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Bernhard Odehnal lernte Journalismus bei der Stadtzeitung „Falter“ und war danach als Korrespondent und Reporter für österreichische und Schweizer Medien tätig. 2025 kehrt er mit der Gründung von „Zwischenbrücken“ in den Lokaljournalismus zurück. Er lebt in der Leopoldstadt.






