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Wie soll die Brigittenau in Zukunft aussehen? Wo fehlt noch ein schattiger Platz zum Verweilen, ein neues Gemeinschaftsprojekt oder ein kreativer Impuls für das Grätzl? Genau hier setzt das neue Mitmachbudget an – und lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner ein, ihre Ideen einzubringen und aktiv mitzugestalten.

Die wichtigsten Aspekte ihrer Idee erklärt die Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm selbst: „Mit dem Brigittenauer Mitmachbudget geht der Bezirk einen wichtigen Schritt in Richtung gelebter Demokratie. Denn erstmals entscheiden die Menschen vor Ort direkt mit, wofür ein Teil des Bezirksbudgets verwendet wird. Insgesamt stehen jährlich 50.000 Euro zur Verfügung – Geld, das konkret in Projekte fließt, die aus der Bevölkerung kommen.“
Bäume oder Bücherschrank
Ob Begrünungsmaßnahmen, neue Sitzgelegenheiten, ein Bücherschrank ums Eck oder ein Nachbarschaftsfest: Gesucht sind Ideen, die den öffentlichen Raum verbessern und das Zusammenleben stärken. Wichtig ist nur, dass die Projekte allen zugutekommen und im Bezirk umsetzbar sind. Die Bandbreite ist bewusst groß gehalten – von kleinen Initiativen bis hin zu größeren Vorhaben ist vieles möglich.
Mitmachen können alle Brigittenauerinnen und Brigittenauer ab 14 Jahren. Eine Wahlberechtigung ist nicht notwendig. Damit soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Stimmen gehört werden – auch jene von Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren oder Menschen, die sich bisher wenig an politischen Prozessen beteiligt haben.
Start im Mai
Die Einreichung ist einfach und bewusst niederschwellig gestaltet. Ideen können online über die Mitmachplattform der Stadt Wien eingebracht werden oder ganz klassisch mittels Teilnahmekarte. Ziel ist es, Hürden abzubauen und möglichst viele Menschen zur Teilnahme zu motivieren. „Kein Bürokratiedeutsch nötig“ lautet dabei das Motto.
Der Ablauf ist klar strukturiert: Der Start ist Anfang Mai. Bis in den Herbst hinein werden Ideen gesammelt und es wird öffentlich das Mitmachbudget beworben – etwa über Infostände im Bezirk, Veranstaltungen oder Medien. Danach prüfen die Expert:innen der Dienststellen die Vorschläge auf Machbarkeit und Kosten. In einem nächsten Schritt werden die Projekte weiterentwickelt und schließlich von einer Jury bewertet und gereiht. Die endgültige Entscheidung fällt im Rahmen der Bezirksvertretung.
Die ausgewählten Projekte werden im nächsten Jahr umgesetzt. Damit wird nicht nur Transparenz geschaffen, sondern auch ein klares Zeichen gesetzt: Engagement zahlt sich aus, und jede Idee kann einen Unterschied machen.
„Eine Einladung an alle“
Voller Vorfreude erklärt die Bezirksvorsteherin: „Das Mitmachbudget ist mehr als nur ein Fördertopf – es ist eine Einladung an alle, die Brigittenau aktiv mitzugestalten. Es stärkt den Zusammenhalt im Grätzl, fördert kreative Lösungen und macht sichtbar, wie vielfältig die Ideen der Menschen im Bezirk sind.“
Jetzt sind Sie gefragt: Welche Idee haben Sie für Ihre Nachbarschaft? Was würde Ihren Alltag im Bezirk verbessern? Bringen Sie sich ein – denn die Brigittenau lebt von den Menschen, die sie gestalten.
Über die genauen Teilnahmebedingungen werden Sie in rechtzeitig vor dem Start im Mai informiert. Auch auf Zwischenbrücken.at


