„So nahe liegt Auschwitz bei der Blumauergasse”
Der Schriftsteller Doron Rabinovici, 64, lebt seit über 20 Jahren in der Leopoldstadt. Aus seinem Fenster blickt er auf das vernichtete, aber auch das neu aufblühende jüdische Leben.
Der Schriftsteller Doron Rabinovici, 64, lebt seit über 20 Jahren in der Leopoldstadt. Aus seinem Fenster blickt er auf das vernichtete, aber auch das neu aufblühende jüdische Leben.
Auftakt der großen Wohnrecherche #Betongold: Im 2. und 20. Bezirk entstehen immer mehr neue Häuser im Luxusbereich. Warum baut die Immobranche an der Mittelschicht vorbei?
Im „Pioniergebiet” in der Leopoldstadt probt die Wien Energie im Kleinen, wie der Ausstieg aus Gasheizungen gelingen kann. Erste Erkenntnisse zeigen jedoch sehr viele Hürden und Stolpersteine.
Im grünen Prater führt Martina Michelfeit einen Betrieb mit über 30 Kutschpferden. Sie verteidigt ihr Gewerbe gegen Vorurteile, Bürokratie und übereifrige Tierschützer.
Im Novemberpogrom 1938 wurde die „Schiffschul“ völlig zerstört. Beim Versuch des Wiederaufbaus stößt der orthodoxe Verein „Adass Jisroel“ nun auf unerwartete Probleme.
Wie sich Wiens flachster Bezirk zu einem Paradies des Klettersports ohne Seil entwickelt
Hier lebten Zöllner, Gastwirtinnen, Anwälte und Tänzerinnen. Wer wird jetzt in eines der ältesten und bekanntesten Häuser der Leopoldstadt einziehen?
Es wirkt wie Spazierengehen und ist doch Beziehungsarbeit: Der Verein Back Bone versucht in der Brigittenau Brücken zu bauen – zwischen Jugendlichen und einer Gesellschaft, die sie oft übersieht.
Am nördlichen Ende des Augartens sollte ein städtebauliches „Leuchtturmprojekt“ mit 200 Wohnungen und viel Grün enstehen. Nun ist die Baufirma in Konkurs und das Gelände liegt brach.
Auf dem Mexikoplatz übernahm Hassan Mohammadi mit seiner Familie eine Pizzeria. Nun will er den Gästen die Küche Afghanistans näher bringen.
In Favoriten wurde es zu eng. Deshalb produziert „Soda Lingerie” seine nachhaltige Unterwäsche ab sofort in der Praterstraße.
Die NEOS wollen den beliebten Markt in der Brigittenau schicker machen – mit Begrünung, Aufenthaltsflächen und Bio-Angeboten. Die KPÖ warnt vor Verdrängung und steigenden Preisen.